|
1928 erhielt Käthe Kruse vom Kaufhaus Oberpollinger in München den Auftrag, „Schaufensterdecorationsbilder“ anzufertigen. Es waren „Kinderszenen aus vier Ländern“ nach Gemälden von Künstlern zu stellen. (Englisches-, Spanisches-, Französisches- und Deutsches Kind). Als Vorlage für das “Deutsche Kind” wählte Käthe Kruse Hübners “Des Künstlers Tochter Emma” (1834) (li). [Zur Vorstudie von Julius Hübners Gemälde] Die Vorlage zwang Käthe Kruse erstmals zu Haaren an ihren Puppen. Die „Puppe 8“ war geboren. Rechts ein Foto von Käthe Kruses Werk (1928), damals dreidimensional in einem verglasten Rahmen im Schaufenster in München zu bewundern.
|